Wie lange braucht SEO um zu wirken?

Eine interessante und berechtigte Frage, die (fast) alle Kunden schon einmal gefragt hat. Leider gibt es dafür keine pauschale Antwort, die man geben kann, denn jede Branche, jeder Suchbegriff und auch der Wettbewerb sind immer unterschiedlich.

Wenn Sie einen Online-Shop für Männerbekleidung veröffentlichen, ist zwar das Suchvolumen (also die Nachfrage nach Produkten oder Dienstleistungen in dem Bereich) sehr hoch, jedoch sind wertvolle Keywords wie beispielsweise „Krawatte“ oder „Anzugshose“ auch stark umkämpft – nicht selten von bundes-, europa- oder sogar weltweit agierenden Unternehmen.

Essenziell für die Beantwortung ist also die Frage nach dem Produkt oder der Dienstleistung, die Sie verkaufen, dem Wettbewerb und auch der Keyword-Strategie, die Sie in Ihrem Marketing-Konzept festgehalten haben.

Nicht unerwähnt darf das Budget bleiben. Auch hier gibt es leider keine pauschale Lösung. Aber abhängig vom eigenen Anspruch und der zu Grunde liegenden SEO-Strategie können gewisse Richtwerte genannt werden. Dazu aber später mehr.

Nun aber wieder zurück zur Ausgangsfrage. Google hat in einem Video bestätigt, dass SEO-Maßnahmen bis zu 12 Monate brauchen, um zu wirken und erste Ergebnisse zu erzielen. Andere Studien besagen, dass 95% aller neu erstellten Webseiten innerhalb eines Jahres kein Top 10 Ranking erreichen können.
Beide Studien decken sich auch mit unseren Erfahrungen, auch wenn manche unserer Kunden bereits nach wenigen Wochen schon (deutlich) bessere Rankings aufweisen konnten.

Ungeachtet davon, ob Ihre Webseite auf Keyword X nun nach wenigen Wochen oder erst nach mehreren Monaten eine bessere Sichtbarkeit erfährt, ist es einleuchtend, dass „SEO“ nicht nur ein paar Wochen oder Monate gemacht wird, sondern es als ein kontinuierlicher Prozess angesehen werden muss, dem regelmäßig Aufmerksamkeit gewidmet werden muss, um langfristig eine gute Platzierung in der Suchmaschine sicherzustellen.

Was kostet SEO?

Wie bereits geschrieben, hängen die Kosten von mehreren Faktoren ab. Allen voran ist die Frage, ob Sie sich in Ihrer Keyword-Strategie für Suchbegriffe entscheiden, die nur aus 1 oder 2 Wörtern oder aus 3 oder mehr bestehen. Erste werden im Fachjargon „Short-Tail“, zweitere als „Long-Tail“ bezeichnet.

Während Short-Tail Keywords ein höheres Suchvolumen (=Nachfrage) aufweisen, weil Sie damit eine breitere Zielgruppe ansprechen und erreichen können, sind diese Keywörter aber umso umkämpfter. Wir hatten dazu bereits das Beispiel mit dem Online-Shop für Männerbekleidung den Krawatten bzw. Anzugshosen genannt.

Long-Tail Keywords sind Sucheingaben, die mehr als 2 Wörter umfassen. Sie würden bei Long-Tail Begriffen also nicht nach „Krawatte“, sondern beispielsweise für „Krawatten für eine Hochzeit“ suchen. Diese Kombination wird weniger häufig gesucht, hat aber das Potenzial, dass Sie sich den Markt mit (deutlich) weniger Konkurrenten teilen müssen, als bei den kürzeren Suchbegriffs-Kombinationen.

Neben diesem sehr wichtigen Faktor, sind selbstverständlich auch Ihre wirtschaftlichen Voraussetzungen maßgeblich. Wenn Sie eine „One-Man-Show“ sind, werden Sie sehr wahrscheinlich nicht tausende von Euro für die Suchmaschinenoptimierung ausgeben (können).


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Was sind „Google Richtlinien“ bzw. „Google Rankingfaktoren“

Jeder, der erfolgreich SEO betreiben möchte, braucht eine Vorstellung auf was er bei der Optimierung achten muss. Beachtet werden Richtlinien, die von den Suchmaschinen mitgegeben werden. Richtig spannend wird es aber erst dann, wenn man die Rankingfaktoren kennt.

Google selbst sagt, dass es mehr als 200 Rankingfaktoren und -Signale gibt. Die überwiegende Anzahl davon ist nicht bekannt, denn diese würden Aufschluss geben, wie der Google Algorithmus arbeitet und die Platzierungen festlegt.

Im Laufe der Zeit haben sich diese 10 diese Faktoren und Signale für uns als besonders wichtig herauskristallisiert:

  1. Aktualität des Inhalts einer Website
  2. Anzahl anderer Websites, die auf eine Website verlinken, sowie die Autorität dieser Links
  3. Wörter auf der Webseite
  4. Synonyme Ihrer Suchbegriffe
  5. Rechtschreibprüfung
  6. Qualität des Inhalts auf der Website
  7. URL und Titel der Webseite
  8. Ob das beste Ergebnis eine Webseite, ein Bild, Video, Nachrichtenartikel oder persönliches Ergebnis ist
  9. Personalisierung
  10. Empfehlungen Ihrer Kontakte

Die Google Rankingfaktoren und Signale ändern sich allerdings stetig.

Google setzt bereits seit ein paar Jahren auf künstliche Intelligenz. Die KI von Google wird „Rankbrain“ genannt und ist seitdem in den Suchalgorithmus fest integriert. Mit Rankbrain möchte Google die ausgespielten Suchergebnisse weiter verbessern und auch für bisher eher unbekannte Suchanfragen eigenständig passende Ergebnisse anzeigen.

Suchmaschinenoptimierung (SEO) bedeutet also kontinuierlich „Arbeit“ 😉

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