Veröffentlicht am: 21 Oktober 21 / Kategorie: SEO (Suchmaschinenoptimierung) / Lesezeit: 7,4 Min. / Autor /

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Snippets haben einen erheblichen Einfluss darauf, ob Ihre Website von Google-Nutzern angeklickt wird – oder nicht. Deswegen sollten Sie Title-Tag und Meta-Description nie dem Zufall oder dem Google-Algorithmus ĂŒberlassen, sondern fĂŒr jede Ihrer Seiten eigenstĂ€ndige Snippets festlegen.

Snippets sind der erste BerĂŒhrungspunkt mit potenziellen Kunden im Netz. Sie sollten daher dahingehend optimiert werden, dass sich Nutzer sofort angesprochen fĂŒhlen. Wir verraten Ihnen, wie das geht. In diesem Post erfahren Sie, wie Sie mit treffend formulierten Snippets mehr Besucher auf Ihre Seite ziehen und so die Click-Through-Rate (CTR) erhöhen.

Gerne beraten wir Sie zu diesem Thema auch persönlich und klÀren all Ihre offenen Fragen.

Was sind Snippets?

Snippets sind Previews von Websites, die Google in den Suchergebnissen (SERPs) prÀsentiert. Sie setzen sich immer zusammen aus einer URL, einem Title-Tag sowie einer Meta-Description und erklÀren sowohl der Suchmaschine als auch den Nutzern, welche Inhalte auf einer Website zu finden sind.

Ein Ausschnitt aus den Google-SERPs: URL, Title-Tag und Meta-Description von einer Wikipedia-Seite ĂŒber den Botanischen Garten in Frankfurt.

Title-Tag

Der Title-Tag ist der Titel einer Seite. Er wird von Google in den SERPs ĂŒbernommen und von der Suchmaschine genutzt, um die Seite zu analysieren und zu indexieren. Außerdem erscheint der Title-Tag in der Titelleiste und der Verlauf-Ansicht des Browsers oder wenn Nutzer einen Link zur Seite in einem sozialen Netzwerk teilen.

Ohne den Title-Tag ist es fĂŒr Google schwer zu identifizieren, bei welcher Suchanfragen die Seite gezeigt werden soll. Auch können Nutzer ohne Title-Tag kaum erkennen, worum es auf einer Seite geht.

Meta-Description

Die Meta-Description ergĂ€nzt den Title-Tag und ist im Prinzip nichts anderes als eine kurze Zusammenfassung der Inhalte einer Webseite. Ihr Ziel ist es, Nutzer von einem Seitenbesuch zu ĂŒberzeugen: Je informativer und attraktiver eine Meta-Description gestaltet ist, desto wahrscheinlicher wird ein Anklicken der Seite.

Ist dagegen keine Meta-Description hinterlegt, schwinden die Chancen auf eine Steigerung der CTR, weil Google dann eine eigene Beschreibung aus Textausschnitten der Seite zusammenstellt. Diese automatisch generierte Meta-Description ist meist nicht so aussagekrÀftig wie eine selbstgewÀhlte Beschreibung und erst recht nicht so optimiert, dass sie Nutzer neugierig macht und zum Klicken animiert.

Wie Title-Tag und Meta-Description richtig optimieren?

Sowohl Title-Tag als auch Meta-Description gehören zu den wichtigsten Google-Rankingfaktoren, die ĂŒber die Platzierung einer Seite in den SERPs entscheiden. Wenn Sie Ihre Rankingchancen verbessern wollen, fĂŒhrt also kein Weg an einer Optimierung der Snippets vorbei.

Doch die Anforderungen Googles machen es nicht gerade leicht, sowohl Title-Tag als auch Meta-Description optimal zu gestalten. Deswegen helfen wir Ihnen mit diesem Artikel dabei, in den SERPs eine erhöhte Aufmerksamkeit zu erzielen. Profitieren Sie von unseren nĂŒtzlichen Hinweisen sowie Praxistipps und schreiben Sie Snippets, die neugierig machen.

Best-Practice-Tipps fĂŒr treffende Title-Tags

Ihren Seiten möglichst prĂ€zise Titel zu geben, ist das A und O. DafĂŒr stehen Ihnen aber lediglich 70 (besser 50 bis 60) Zeichen inklusive Leerzeichen oder anders ausgedrĂŒckt gerade einmal 465 Pixel zur VerfĂŒgung. Das heißt, der Title-Tag darf diese LĂ€nge nicht ĂŒberschreiten, sonst wird er abgeschnitten und nicht vollstĂ€ndig in den SERPs angezeigt. Das wirkt auf Nutzer oft unprofessionell und sollte daher vermieden werden.

Dieses Beispiel zeigt, wie es nicht geht: Google kĂŒrzt rigoros zu lange Title-Tags und Meta-Descriptions mitten im Satz.

Auch ausschließlich großgeschriebene Title-Tags sind bei Google und den Nutzern nicht sonderlich beliebt. Sinnvoller ist es, wirklich nur relevante Wörter zu betonen und sich an die Regeln der Groß- und Kleinschreibung im Satz zu halten. Bedenken Sie außerdem, dass Sie den Title-Tag nicht nur fĂŒr Google, sondern auch als Orientierungshilfe fĂŒr Nutzer schreiben. Halten Sie sich kurz, benutzen Sie aber dennoch Artikel oder PrĂ€positionen, damit sich der Titel gut liest.

Auch eine ĂŒbertriebene AufzĂ€hlung von Keywords im Title-Tag ist nicht hilfreich. Google bewertet dies als Keyword Stuffing, was abgestraft wird. Außerdem sinkt dadurch die Aussagekraft des Titels. BeschrĂ€nken Sie sich auf einen relevanten Suchbegriff. FĂŒgen Sie bei ausreichend Platz auch Ihren Firmennamen oder Markennamen ein, das erhöht Ihre Bekanntheit. Der Title-Tag sollte jedoch nicht ausschließlich aus Ihrem Firmen- oder Markennamen bestehen – außer Sie bekommen viele Klicks durch die Suche nach Ihrem Namen wie Coca-Cola. Trennen Sie Ihren Namen vom deskriptiven Teil des Title-Tags ab. Wir machen dies immer durch „│“.

Nach diesem Schema entstehen in unserer Textredaktion Title-Tags:

Keyword oder Key-Phrase │ Firmenname

Der Title-Tag eines unserer frĂŒheren Blog-Artikel: Die Key-Phrase lautet hier „Was ist Suchmaschinenoptimierung (SEO)?“ ergĂ€nzt durch unseren Firmennamen ALMARON.

Unsere Best-Practice-Tipps zusammengefasst:

  • Individuellen Title-Tag fĂŒr all Ihre Seiten festlegen.
  • LĂ€nge von 70 Zeichen (inkl. Leerzeichen) oder 465 Pixel nicht ĂŒberschreiten.
  • Keyword Stuffing, Rechtschreibfehler oder Wiederholungen vermeiden.
  • Ein relevantes Keyword passend zum jeweiligen Seiteninhalt auswĂ€hlen.
  • Das Keyword möglichst weit vorne im Titel-Tag integrieren.
  • Das Keyword gegebenenfalls mit Artikel und PrĂ€position ergĂ€nzen bei genug Platz.
  • Title branden und mit der eigenen Firma oder Marke enden lassen.
  • Groß- und Kleinschreibung wie in einem normalen Satz beachten.
  • Ein festes Schema fĂŒr alle Title-Tags Ihrer Seiten beibehalten.

Erfolgsformel fĂŒr packende Meta-Descriptions

Auch bei der Erstellung oder nachtrĂ€glichen Optimierung von Meta-Descriptions haben wir eine simple und gleichzeitig effektive Erfolgsformel: Das AIDA-Prinzip. AIDA steht fĂŒr Attention (Aufmerksamkeit erwecken), Interest (Interesse wecken), Desire (Verlangen auslösen) und Action (Handlung bewirken).

Anhand dieses Beispiels zeigen wir Ihnen, was hinter der AIDA-Formel steckt:

ausschnitt google serps referenzkunde
  • Aufmerksamkeit lĂ€sst sich gut erzeugen durch die Verwendung sinnvoller Sonderzeichen oder Emojis. In der Beschreibung fĂŒr den Anwaltsblog aus dem Beispiel ist die Waage als Symbol fĂŒr Gerechtigkeit und Rechtspflege ein echter Hingucker.

    Seien Sie beim Einsatz von Emojis kreativ, aber dennoch sparsam. Auch simple HĂ€kchen oder Pfeile ziehen die Blicke auf sich. Kontrollieren Sie außerdem immer, ob Google das Zeichen oder Emoji auch tatsĂ€chlich ĂŒbernimmt, denn das trifft nicht immer zu.

  • Ist Ihnen die Aufmerksamkeit sicher, gilt es, Interesse zu wecken und zu fördern. DrĂŒcken Sie kurz und knapp den Mehrwert Ihres Produkts oder Ihrer Leistung aus. In unserem Beispiel ist das Interesse der Nutzer sicher, weil es sich bei „MĂ€ngel bei Pauschalreisen“ um ein immer wieder heiß diskutiertes Thema handelt.

    Interesse lĂ€sst sich aber auch wecken, indem Sie in der Beschreibung beispielsweise von Ihrem großen Angebot oder Ihren gĂŒnstigen Konditionen schwĂ€rmen.

  • Verlangen lösen Sie aus, indem Sie eine erfolgreiche Problemlösung oder Vorteile in Aussicht stellen wie hier einen Anspruch auf EntschĂ€digung durchzusetzen. Genauso gut kann sich das Verlangen aber auch auf einen schnellen Hausverkauf oder das Sparen von Energiekosten richten.

    Wichtig ist nur, dass sich die Beschreibung mit den Inhalten auf der dazugehörigen Seite decken und Sie die WĂŒnsche, die Sie ausgelöst haben, tatsĂ€chlich erfĂŒllen können.

  • Wenn Sie eine Handlung bewirken wollen, mĂŒssen Sie am Ende der Meta-Description dazu aufrufen. Schließen Sie die Beschreibung daher mit einem Call-to-action. Diese Aufforderung sollte möglichst genau darauf zugeschnitten sein, wofĂŒr Sie die Meta-Description geschrieben haben. Bei einem Blog bietet sich „Lesen Sie mehr!“ oder „Hier weiterlesen!“ an, wohingegen die Beschreibung fĂŒr einen Shop besser mit „Jetzt kaufen!“ oder „Hier Angebote entdecken!“ enden sollte.

Derart aufbereitete Meta-Descriptions erleichtern es Nutzern, die SERPs schnell zu ĂŒberfliegen und relevante Seiten ausfindig zu machen. DarĂŒber hinaus gibt es weitere Grundlagen und auch Anforderungen von Google, die Sie beim Optimieren von Beschreibungen beachten sollten.

Weitere Tipps fĂŒr die perfekte Meta-Description:

  • FĂŒr jede Webseite eine einmalige Beschreibung entwickeln.
  • Inhaltlich an der jeweiligen Seite orientieren.
  • Klar und anschaulich beschreiben, was den Nutzer auf der Seite erwartet.
  • Title-Tag und Description miteinander abstimmen, um Dopplungen zu vermeiden.
  • Aktiv formulieren und dabei auf einen guten Lesefluss achten.
  • LĂ€nge von 120 bis 130 Zeichen (inkl. Leerzeichen) oder 680 Pixel nicht ĂŒberschreiten.
  • Das Keyword elegant in der Beschreibung unterbringen (kein Muss).
  • Rechtschreibfehler oder Wiederholungen vermeiden.
  • Besser verwandte themenrelevante Begriffe verwenden.
  • Mit Sonderzeichen und Emojis Aufmerksamkeit erregen.
  • Meta-Description mit passendem Call-to-action beenden.

Fazit: Snippets nicht vernachlÀssigen

Snippets sind ein wichtiger Rankingfaktor und dĂŒrfen bei der Erstellung oder Optimierung Ihrer Website nicht fehlen. Sie gewĂ€hren dem Nutzer eine Vorschau auf Ihre Inhalte und helfen Google, Ihre Seiten richtig zu bewerten. Lassen Sie daher keine Chance ungenutzt verstreichen, die Ihnen unter UmstĂ€nden zu einer besseren Position in den SERPs verhilft.

Entwickeln Sie mithilfe unserer Praxistipps und -tricks aussagekrÀftige Snippets, die zum Klicken verleiten und mit denen Sie sich von Ihren Mitbewerbern abheben.

Wir teilen gerne unser Expertenwissen mit Ihnen. Vereinbaren Sie ruhig eine unverbindliche Beratung, wenn Sie weitere Fragen zum Thema Snippets haben oder Sie an einer Suchmaschinenoptimierung (SEO) Ihrer Website interessiert sind. Unser Job ist es, Ihrer Website mehr Besucher zu bringen.

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